CSG Winsum

Winsum

www.csgwinsum.nl

Das CSG Winsum ist eine weiterführende Schule mit einem christlichen Charakter. Der Unterricht in der Hauptschule (HAVO) sowie der Berufsvorbereitende Weiterführende Unterricht (VMBO) nehmen den größten Teil der Schule ein. An der Schule werden derzeit ca. 275 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Auch diese Schule liegt in einer sehr ländlichen Gemeinde. Bedingt durch verschiedene Faktoren ist abzusehen, dass die Zahl der Schüler, die sich für diese Schule entscheiden kann, in der Zukunft zurück gehen wird. Wir als Schule finden es deshalb wichtig, ein starkes Profil aufzubauen, dass uns in der Region kennzeichnet und “einmalig” macht. Ein für uns bedeutsamer und schon seit langem gegangener Weg ist der Schüleraustausch mit unseren europäischen Nachbarn. Hiermit möchten wir unseren Schülern eine gelebte Europäisierung bieten, die es in dieser Form an anderen Schulen in der Umgebung nicht gibt.
Daneben ist unsere Schule eine UNSECO Orientierungsschule. Das bedeutet, dass unsere Schule die einzige Schule im Norden der Niederlande ist, die sich derzeit gemäß den Werten und Normen der UNESCO zertifizieren lässt. Auch diese Profilierung bietet Möglichkeiten, die unsere Schule für die Schülerschaft attraktiver macht. Durch unsere Zertifizierung können wir zudem unsere europäischen Bemühungen besser in die Schulgemeinschaft einbinden. Unsere Aktivitäten werden zukünftig noch stärker nach den UNESCO Werten und Normen organisiert werden bzw. müssen sich noch stärker daran ausrichten. Für ein Erasmus-Projekt bedeutet dies eine Qualitätssteigerung bzw. –sicherung während der gesamten Projektphase.

OBS Bersenbruck

Bersenbrück

www.von-ravensberg-schule.de

Bei dieser Einrichtung handelt es sich um eine jahrgangsbezogene Oberschule in Niedersachsen. Konkret bedeutet dies, dass Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schullaufbahnempfehlungen gemeinsam unterrichtet, gefordert und gefördert werden. Derzeit besuchen 604 Schüler unsere Schule und werden von 49 Kollegen unterrichtet. Als besonderes, europäisches Merkmal ist die Schülerstruktur unsere Schule zu nennen. Der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund ist von Klasse zu Klasse unterschiedlich, liegt mit insgesamt fast 52% aber relativ hoch. Hieraus sind in der Vergangenheit viele interkulturelle Projekte erwachsen: Schüler fungierten durch ihre Muttersprache als Dolmetscher, Schüler nahmen eine Vorbildfunktion für neue fremdsprachliche Schüler ein, waren als „Paten“ aktiv oder gründeten eigene AGs (z.B. Hip-Hop), die multieuropäisch bereichert wurden. Die meisten Schüler mit Migrationshintergrund stammen aus Familien, die aus Osteuropa oder Russland kommen, neuerdings auch aus Rumänien, Bulgarien und als Asylbewerber aus Syrien. Viele dieser Schüler haben eine Hauptschulempfehlung (ca. 60%), wenn sie zu uns kommen, weshalb sie durch eine Vielzahl an Ganztagsangeboten, interkulturellen Projekten oder einer starken Berufsorientierung bestmöglich auf die Arbeitswelt vorbereitet werden sollen. Gerade deshalb ist unsere Schule sehr um ein grenzüberschreitendes Projekt mit der niederländischen Partnerschule bemüht.

Eine der größten Herausforderungen derzeit ist die Ausgestaltung von Unterricht als Oberschule und der Umgang mit inklusiv beschulten Schülern. Um diesen besser gerecht zu werden und die Unterrichtsqualität langfristig zu sichern, ist unsere Schule vor gut einem Jahr in einen Schulentwicklungsprozess eingestiegen. Bei einer ersten Bestandsaufnahme wurden u.a. die Säulen „Berufsorientierung“, „Ganztagsschule“ und „Europaschule“ als tragende Säulen einstimmig benannt. Der daraus entstandene Prozess zur Definition und Verwirklichung von Entwicklungszielen unterliegt ständigen Evaluationen und befindet sich noch im Anfangsstadium.

Erasmus+

Europaische Union

Webauftritt der EU zu Erasmus+

Das Bildungsprogramm Erasmus+ der EU (2014 – 2020) integriert eine Vielzahl früherer Programme und ist mit einem Budget in Höhe von 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen sollen bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen.

 

Strategische Partnerschaften bieten vorschulischen Einrichtungen, Schulen sowie Akteuren mit thematischem Bezug zum Schulbereich die Möglichkeit, in länderübergreifender Zusammenarbeit innovative Entwicklungen voranzubringen sowie bewährte Verfahren im Bereich der Schulbildung auszutauschen. In der Regel sind an einer strategischen Partnerschaft Einrichtungen aus mindestens drei Programmstaaten beteiligt. Es ist möglich, ein Projekt sowohl sektoral – d.h. innerhalb des Sektors Schulbildung – als auch sektorübergreifend – d. h. zwei oder mehr Sektoren (z.B. Hochschule, Schule, Jugend) betreffend – anzulegen.

Für den Schulbereich fördert die Leitaktion 2 länderübergreifende Projekte, die im Kontext der EU-Strategie „Europa 2020“ schulrelevante Ziele verfolgen, insbesondere:

  • Verbesserung der Qualität der Schulbildung und der frühkindlichen Bildung
  • Förderung von Schlüsselkompetenzen und Vermeidung von Schulversagen
  • Digitales Lehren und Lernen als Beitrag zur Qualitätsverbesserung auf systemischer Ebene
  • Entwicklung und Anwendung innovativer Ansätze auf lokaler, regionaler und europäischer Ebene
  • Förderung von Chancengleichheit und (sozialer) Inklusion in den Schulsystemen

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